| Die Karte der oberflächennahen Hydrogeologie stellt in erster Linie den weitgehend unbedeckten Grundwasserleiterkomplex (GWLK 1) und den oberflächig anstehenden Deckstauer- (Geringleiter) Komplex, der oberhalb des GWLK 2 auftritt, dar. Die Ausgrenzung erfolgt auf der Basis der in den Schnittafeln ausgehaltenen stratigraphisch-lithologisch zusammenhängenden Grundwasserleiter.
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Der GWLK 1 besteht vorwiegend aus weichsel- und spätsaalezeitlichen Sanden und Kiessanden in den Urstromtälern und Niederungen (GWL 1.1) und weichsel- oder saalezeitlichen Sanden in höher gelegenen Gebieten (vorwiegend Sander, GWL 1.2).
Eigenschaften:
- oberflächig anstehende GWL, ohne zusammenhängende Bedeckung durch Geringleiter (ungeschützt - Schutzfunktion der Grundwasserüberdeckung ohne bis gering)
- frei, ungespannte Grundwasseroberfläche, in hydraulischem Kontakt zu Vorflutern
- hydrogeochemisch immer durch Neubildung geprägt
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| Die Darstellung der an der Oberfläche anstehenden Stauer- oder Leiterkomplexe erfolgt mittels Flächenfarbe. Der Grundwasserleiterkomplex wird mit grüner Flächenfarbe dargestellt, der Geringleiterkomplex mit brauner Flächenfarbe. Durch hell-dunkel-Abstufungen kann eine Unterscheidung von Hochflächen und Talbereichen sowie von sandigen und bindigeren Geringleitern vorgenommen werden. Im Geringleiterkomplex eingelagerte nutzbare Grundwasserleiter (GWL 2 0) werden durch ein Punktraster dargestellt. Durch einzelne Bohrstäbchen werden Mächtigkeiten und Lithologie charakterisiert. Die Bohrstäbchen sind generell auf Bohrpunkte bezogen, repräsentieren jedoch in etwa Mittelwerte des Bereiches.
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| Wasserwerke und ihre Einzugsgebiete sowie die Hydroisohypsen der dargestellten GWLK/GWL werden eingetragen. In den Uferfiltratsgebieten vorgesehene Angaben zu Mittelwasserständen der Vorfluter nach Messungen in Oberflächenpegeln sind vom LUA (z.Zt. W8 - W10) einzuholen.
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| In der Lausitz wird z.Zt. entsprechend der Großraummodellierung der Braunkohlenindustrie der gesamte hangende Komplex des 2. Lausitzer Flözhorizontes (2.LFH) als GWLK1 bezeichnet.
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(aus MANHENKE,V., PAWLITZKY,M., RECHLIN,B. (2001):
Richtlinien zur hydrogeologischen Bearbeitung des Landes Brandenburg.-(unveröffentlicht, LBGR)
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